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Ich war dir nie so nah...

In meinen Gedanken bist nur du. Ich schreibe und sehe uns damals, als wir noch Kinder waren. Ich sehe die Unschuldige Liebe die uns verband und es ist als würde ich sie noch einmal durchleben. Jeden Tag mit dir, jede Stunde, jede Minute

Zwischen den Zeilen, springt mein Herz vor Freude. Für mich warst du so männlich. Für mich hast du gelitten und nur für mich hast du dich stark gemacht.

Du warst der Schlüssel zu meiner Seele. Das große Herz das mich zur Liebenden machte. Du hast mich gestaltet nach deinem Vorbild und hast mich auf Händen getragen, solange wir eine Einheit waren. Ein Team das ohne Worte sich verstand. Wie hast du gestaunt als unsere Wege sich unverhofft trafen und doch wusste ich von deiner Gegenwart in meinem Innersten.


Erinnerst du dich an jene Tage?


Du kamst mit deiner Klasse aus München, während ich auf dem Heimweg zu dir von meiner Ausbildung war, der selbe Zug, und keiner konnte es ahnen. Nichts war abgesprochen. Eine Unruhe überkam mich und plötzlich wusste ich du bist da. Ich lief durch die Abteile und ich fand dich, das Staunen auf deinem Gesicht...


Wir trafen uns in Frankfurt, beim bummeln in der Einkaufsstrasse. Wieder dieses Gefühl deiner Nähe. Ich drehte mich um und schaute in dein erstauntes Gesicht...


Ein Stadtfest, 1000 Menschen im Gedränge. Kein anderer als du zog mich in seinen Bann und da, hatte ich dich erneut gefunden und bin in deine liebenden Arme gesunken...


Ich spürte deine Gegenwart. Und gestern, warst du ganz plötzlich in meinen Gedanken.

Vor Jahren schon lief ich fort, ich ging soweit ich gehen konnte, hab mich verändert, äußerlich. Hab mich wegen dir so auf den Kopf gestellt. Ich konnte es nicht ertragen, den Gedanken, noch einmal so sehr zu lieben. Noch einmal diesen Schmerz ...

Bin meiner Seele auf den Grund gegangen, hab versucht das wesentliche zu erfassen, hab mich in eine Bahn begeben, mit Absicht um deiner zu wieder zu sein. Hab Männer gekannt die mich anbeteten, doch keiner belebte meine Seele. Ich Habe nichts ausgelassen nur um mich von dir abzuwenden, doch all die Mühe war umsonst.

Als wir uns trennten, gab es keine Liebe mehr. Du hast dich getröstet in den Armen meiner Freundin, hast sie geheiratet und schienst so glücklich. Es war nicht schwer dich aufzugeben - offiziell.

Und nun nach über 20 Jahren, ist all die Zeit nur eine Lüge? Wie hast du mich gefunden, so weit von dir entfernt? War es die Sehnsucht? War es das fehlen der Besonderheit? Oder war es die Neugier die dich in meine Sinne wehte?


Hast du irgendwann einmal an mich gedacht, von mir geträumt, mich in Gedanken geküsst?

Wie denken Männer, wenn sie an ihre erste Liebe denken? Wie fühlen sie, wenn etwas großes von ihnen geht? Wie trauern Männer, wenn sie sich trösten und wo bleiben ihre Tränen, wenn sie nachts nicht einsam schlafen?

11.9.07 07:52


Warum...

Nach all den Jahren, denke ich noch immer an dich und sehe dein Bild als sei es erst gestern gewesen. Ich sehe dein Grübchen auf deinem Kinn, deine wasserblauen Augen dein verschmitztes Lächeln. Ich sehe dich, sobald ich meine Augen schließe...

Ich frage dich nicht warum wir uns trennten, denn den Grund den kenn ich wohl. Zu tief, zu hart, zu aussichtslos. Zu weit entfernt, zu sehr verletzt, zu wenig ernst genommen. Nein ich frage dich nicht warum, ich frage mich...

Habe gedacht ich bin schon lange über die Jugend hinweg, habe vermutet das du endlich weg bist, das es dich nicht mehr gibt, das du dich verändert hast, das du keinen Platz mehr findest in meinen Gedanken, in meinem Herzen, die Schmetterlinge waren fort... so lange Zeit

Und plötzlich wie damals spüre ich deine Gegenwart im Wissen, du bist hier, bist in meiner Nähe und ich finde ein Bild, ohne es zu suchen, sehe in deine Augen und du schlägst ein wie der Blitz in mein Herz, direkt in die alten Wunden, in das was so lange vergraben lag...

Wo du auch heute sein magst, gestern warst du bei mir. Hab dich in meinen Gedanken geliebt hab dich gespürt und gerochen. Nach so langer Zeit...

Die Schmetterlinge sie sind zurückgekehrt, und plötzlich ist wieder Frühling in mir. Das Band das es einst gab, es ist noch immer da, es will einfach nicht gehen. Es will sich nicht zerreißen, es hält einfach nur fest.

Ach könnt ich dir sagen wie sehr ich dir gewogen bin, wie gerne ich mich zu dir neige um deinen Atem sanft auf meiner Haut zu spüren. Ach könnte ich dich doch spüren, die große Leidenschaft, die mir dein Sanftmut zugefügt. Ach könnte ich dich genießen mit all meinen Sinnen .... nach all der Zeit.

Ein Lächeln stahl sich auf mein Gesicht als ich mich erinnerte wie vorsichtig deine Lippen die meinen berührten, damals auf der Brücke zwischen unseren Welten. So viele habe ich kommen und gehen sehen, doch keiner hat mein Herz gewonnen. Bis gestern wusste ich nicht warum... nun ahne ich -

nach all der Zeit

10.9.07 09:22





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